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Plugins verwalten
Es gibt viele Plugins, und niemand braucht alle. Deshalb ist jedes Plugin bekannt, aber nur ein aktiviertes „da“: Es wird gestartet, seine Aktionen stehen in der Plugin-Leiste, seine Kacheln leuchten, seine Tasten laufen. Alles andere findest du im Marktplatz.
Der Marktplatz
Du erreichst ihn über den Reiter Plugins oben, über Verwalten in der Plugin-Leiste oder in der Karte Plugins der Übersicht.
- Suche: das Feld Plugins suchen … durchsucht Name, Fach, Stichwörter, Beschreibung und die Aktionen. „lautstärke“ findet das Plugin, dessen Aktion so heißt. Esc leert das Feld.
- Filter: Alle, Aktiviert und je ein Fach, jeweils mit der Zahl dahinter. Die Fächer sind Grundlagen, Audio & Medien, Streaming & Chat, Smart Home & Licht, System & Windows, Werkzeuge, Info & Meldungen und Spiele.
- Zusammenfassung: oben steht, wie viele aktiviert sind („7 von 30 aktiviert“ bei einer frischen Installation).
- Karten: je Plugin eine. Sie zeigen Symbol, Name, Fach, Beschreibung, den Zustand und die Zahl der Aktionen, dazu die passenden Knöpfe.
| Knopf | Wirkung |
|---|---|
| Aktivieren | startet das Plugin sofort. Seine Aktionen erscheinen in der Leiste, seine Kacheln leuchten |
| Deaktivieren | stoppt es sofort. Seine Belegungen bleiben, tun aber nichts mehr |
| Einrichten | öffnet das Einrichtungsformular (nur bei Plugins mit Einstellungen) |
| Anleitung | öffnet die Seite dieses Plugins in der Plugin-Referenz im Browser. Eigene Plugins haben keine |
Das Plugin Deck trägt das Schild GRUNDBAUSTEIN. Es gehört zum Gerät selbst (ohne es führte kein Ordner mehr zurück) und lässt sich nicht abschalten.
Was bei einer frischen Installation schon an ist
Ein Deck, auf dem vom ersten Moment an dreißig Plugins liegen, ist keines, das man einrichtet. Deshalb sind nur die Grundausstattung und ein paar häufige Plugins schon an:
Deck, Allgemein, Tastatur, Zwischenablage, Lautstärke, Fenster und Makro. Alles andere schaltest du bei Bedarf ein.
Wer vor dem Marktplatz schon etwas eingerichtet hatte
Beim ersten Start mit dem Marktplatz gilt alles als aktiviert, was die Konfiguration schon benutzt: Belegungen, Ordner, Widgets, Zeilen eines Makros, gespeicherte Einstellungen. Dazu kommt die Grundausstattung. Wer vor dem Marktplatz Tasten belegt hat, steht danach also nicht vor Kacheln, die ins Leere zeigen. Danach gilt, was du entscheidest.
Was „aktiviert“ für den Abgleich bedeutet
Welche Plugins du hast, gehört zum Deck und wandert beim Abgleich und in der Sicherung mit. Die Einstellungen der Plugins (Passwörter, Token) bleiben auf dem PC.
Der Zustand eines Plugins
Auf der Karte und in der Plugin-Leiste steht ein farbiger Punkt mit einem Wort:
| Zustand | Bedeutung |
|---|---|
| bereit | läuft, und es gibt nichts zu verbinden (Programme starten, Tasten senden …) |
| verbunden | die Verbindung zum Programm oder Dienst steht (zum Beispiel OBS, Discord angemeldet) |
| getrennt | das Plugin ist an, erreicht aber sein Gegenüber nicht (OBS nicht gestartet, kein Netz …) |
| nicht eingerichtet | es fehlen Angaben (Adresse, Anmeldung). Klicke auf Einrichten |
| nicht aktiviert | im Marktplatz ausgeschaltet |
| Fehler beim Laden | nur bei eigenen Plugins: die Datei ließ sich nicht laden, der Grund steht auf der Karte |
Ein Punkt kann täuschen: verbunden heißt, die Verbindung steht, nicht, dass jede Aktion klappt. Und bei Plugins, die jede Aktion als einzelne Anfrage schicken (Home Assistant, Hue, Web-Anfrage …), gibt es keine Verbindung, die abreißen könnte. Dort heißt bereit nur „eingetragen“. Ob das Gegenüber antwortet, zeigt sich erst beim Drücken, mit einer Meldung, die sagt, woran es liegt.
Ein Plugin einrichten
Plugins, die etwas wissen müssen (eine Adresse, ein Passwort, einen Ordner), haben ein Einrichtungsformular. Du öffnest es mit Einrichten auf der Karte im Marktplatz, mit dem Zahnrad in der Plugin-Leiste oder in den Einstellungen → Plugins.
Der Dialog heißt <Plugin> einrichten. Oben steht eine Zeile mit dem Zustand, rechts daneben der Knopf Anleitung (er und F1 öffnen die Seite des Plugins). Darunter folgen die Felder, wie sie die Plugin-Seite beschreibt.
- Geheime Felder (Passwörter, Token, Webhook-Adressen) zeigt die Oberfläche nie an. Der Dialog sagt dazu: „Gespeicherte Passwörter und Token werden nicht angezeigt. Ein leeres Feld lässt den bisherigen Wert stehen.“ Ist schon etwas gespeichert, steht im leeren Feld in Grau gespeichert - leer lassen, um es zu behalten. Deine Eingabe erscheint als Punkte. Zum Ändern trägst du den neuen Wert ein. Zum Behalten lässt du das Feld leer.
- Einstellungen werden zusammengeführt, nicht ersetzt. Ein Feld, das du nicht anfasst, bleibt, wie es war.
- Speichern gilt sofort. Das betroffene Plugin startet neu, sonst bliebe eine offene Verbindung mit dem alten Host bestehen.
- Manche Plugins haben unten links einen Knopf für einen Schritt, der woanders bestätigt werden muss: Bei Twitch anmelden, Bei Spotify anmelden, Mit Discord verbinden und Mit der Bridge koppeln. Er speichert zuerst deine Eingaben, führt dann den Schritt aus und meldet unten im Dialog, was jetzt passiert, etwa „Bei Twitch anmelden läuft — im Browser bestätigen, der sich gerade öffnet.“
Was dir nicht gehört, fragt die Software nicht. In den Formularen steht kein
api_key, keineclient_id, keinclient_secret, keine Weiterleitungsadresse. Die gehören der Anwendung, nicht dir. Die bringt die Software mit oder bekommt sie vom Server. Eingetragen wird nur, was dir gehört: dein OBS-Passwort, dein Twitch-Token, deine Webhooks, deine Kürzel.
Eigene Plugins
Du kannst Plugins selbst schreiben. Ein Plugin ist eine Python-Datei mit einer Klasse.
- Lege die Datei
<name>.pyin den Plugin-Ordner. Du öffnest ihn im Marktplatz mit Plugin-Ordner öffnen. Er liegt unter%APPDATA%\MultiverseStreamDeck\plugins. Neben dem Knopf steht So schreibst du ein Plugin: er führt zur Anleitung dafür (unten). - Starte die Software neu. Eigene Plugins werden beim Start gelesen.
- Im Marktplatz erscheint das Plugin. Aktiviere es.
Ein eigenes Plugin darf kein eingebautes ersetzen, der Name ist dann vergeben. Eine kaputte Datei steht im Marktplatz mit dem Zustand Fehler beim Laden und ihrer Fehlermeldung auf der Karte, statt nur in einem Protokoll zu verschwinden. In Einstellungen → Plugins stehen sie unter Eigene Plugins mit Fehler.
Achtung: Der Plugin-Ordner gehört dir, und was darin liegt, läuft mit deinen Rechten, wie jedes Programm, das du selbst installierst. Lege nur Dateien hinein, denen du vertraust.
Wie ein Plugin aussieht, wie man Befehle und Einstellungsfelder beschreibt und wie man es testet, steht in Ein Plugin schreiben.
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